Das Konzept kennen viele, die hier regelmäßig mitlesen: KI als vierter Lehrer, neben dem Kind, der Lehrkraft und dem Lernraum. Was als Fortbildungsimpuls begann, ist jetzt ein Buch — in zweiter, überarbeiteter Auflage.
Was steckt drin?
Keine Zukunftsvisionen, kein Hype. Sechs Kapitel, die direkt im Schulalltag ankommen: Warum Verbote nicht funktionieren, wie man mit KI wirklich spricht, welche Tools taugen und welche nicht, wie man Methodik und Aufgabenformate anpasst — und was der EU AI Act konkret für Schulen bedeutet.
Das Kernstück ist Kapitel 4: Prompting als Handwerk. Vier erprobte Rollen für den KI-Einsatz im Unterricht — vom geduldigen Erklärer bis zum sokratischen Tutor, der keine Antworten liefert, sondern Gegenfragen stellt. Dazu zehn kopierfertige Prompt-Vorlagen, die sofort einsetzbar sind.
Was ist neu gegenüber der ersten Auflage?
Einiges. Die Werkzeugkiste wurde komplett aktualisiert — Gemma 4 als Offline-Lösung, aktuelle Rechtslage nach EU AI Act, neue Studien. Ein Abschnitt zu Methodik ist hinzugekommen: Warum Arbeitsblätter in der KI-Ära ihre eigentliche Funktion verlieren — und wie man sie zurückgewinnt. Und eine Informatik-Prüfungs-Anekdote, die viele Kolleginnen und Kollegen genauso erlebt haben dürften, ohne es so zu benennen.
Das Konzept selbst? Hat zwei Jahre überlebt. Das war nicht selbstverständlich.
Für wen?
Für Lehrkräfte, die KI nicht verbieten wollen und nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Für die, die schon anfangen, aber das Gefühl haben, nur an der Oberfläche zu kratzen. Und für alle, die im Lehrerzimmer gefragt werden: „Du machst das doch mit KI — wie genau?“
Das Buch ISBN: 978-3-565396-27-6 ist ab sofort erhältlich. → Hier bestellen (Link folgt)


